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Sekundärliteratur:

Prätorius, Bernd "Liebe hat es so befohlen" Die Liebe im Lied der Frühen Neuzeit 2004, VI, ISBN - 43,70 3-412-08604-5

Lyrik - neben Epik und Dramatik eine der drei literarischen Grundgattungen.
Lied (v. althochdt.: liod Gesungenes) siehe Ballade:

bezeichnet ein gesungenes Musikstück, das aus mehreren gleich gebauten gereimten Strophen oder einer auskomponierten variierenden Melodie für jede Strophe besteht. Das Lied stellt die ursprünglichste und schlichteste Form der Lyrik dar. Im Lied findet das menschliche Gefühl in seinen Stimmungen und Beziehungen eine reine und intensive Ausdrucksmöglichkeit.

Wie viele andere Gedichtformen auch, ist die Ballade ursprünglich ein von Tanzenden gesungenes Gedicht, das seine Wurzeln in den romanischen Ländern hat. In England wurde der Begriff Ballade im 18. Jahrhundert auf Volkslieder übertragen, die ein dramatisches Ereignis, auch mithilfe der Personenrede, erzählen. Seither ist die Ballade definiert als ein längeres Gedicht, das lyrische, epische (narrative) und dramatische Elemente verbindet. Im 18. Jahrhundert wurde die volkstümlich-traditionelle Ballade in Deutschland von Dichtern des Göttinger Hains (Höltys Romanzen, Bürgers Lenore) aber auch von Goethe (Der Erlkönig) und Schiller (Die Bürgschaft) zu einer neuen kunstvollen Form weiterentwickelt. Diese Tradition wurde von Heine (Atta Troll) und Fontane (Die Brück‘ am Tay) im 19. Jahrhundert, von Brecht und Biermann mit Rückbesinnung auf die volkstümlichen Wurzeln des Bänkelsangs im 20. Jahrhundert fortgesetzt.

(Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, ergänzt mit Texten Literaturwissenschaften Uni-Essen; Redaktion Gerd Groß)
Um die moderne Lyrik zu verstehen, muß man sich erst selbst einen Reim drauf machen.
(Dr.-Ing. Rolf Handke)