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Sekundärliteratur:

Martini, Fritz: Art. "Dinggedicht". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Auflage. Hg. v. Werner - Kohlschmidt und Wolfgang Mohr. Bd. I. A - K. Berlin 1958.
Müller, Wolfgang G.: Art. "Dinggedicht". In : Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Hg. von Klaus Weimar. Bd. 1. Berlin/New York 1997.
Oppert, Kurt: "Das Dinggedicht. Eine Kunstform bei Mörike, Meyer und Rilke." In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 4 (1926), S. 747 - 783.

Das Gedicht (Poem) - Was ist ein Gedicht?
Das Dinggedicht ist ein Gedichtstypus, der seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts deutlich ausgeprägt ist. In einem Dinggedicht wird ein Gegenstand oder Lebewesen distanziert oder objektiviert erfasst und beschrieben. Häufig behandelt das Dinggedicht Sujets aus der bildenden Kunst, die in strenger Form sprachlich gestaltet werden. Der Terminus "Dinggedicht" wurde 1926 von dem Germanisten Kurt Oppert geprägt.

Beim Dinggedicht tritt das lyrische "Ich" meist in den Hintergrund, während gleichzeitig versucht wird eine Sache, oft auch symbolisch, auszudeuten. Bekannte Beispiele sind Mörikes "Auf eine Lampe", Conrad Ferdinand Meyers "Der römische Brunnen" oder Rainer Maria Rilkes "Archaischer Torso Apollos".

(Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie; Redaktion Gerd Groß)
Ein Gedicht sollte wie ein Dessous sein...ein Hauch von Nichts überläßt die Gedanken der Phantasie.
(Damaris Wieser)