Literaturepoche
Literatur im Barock

Barock 1600 - 1720
aus dem port. barocco = unregelmäßig, schiefrund (von Perlen); danach frz. baroque, metaphorisch für "exzentrisch, bizarr", zuerst bei G. Ménage nachgewiesen.

Explikation:

Der Barockbegriff der deutschen Literaturwissenschaft wird im 18. Jh. von Winkelmann und seinen Schülern im kunstkritischen Sinne abwertend für bizarre, effektvolle, vom Standpunkte der klassizistischen Kunst aus regelwidrige Formen gebraucht; im 19. Jh. (J. Borchardt) wird sie auf die it. Baukunst des Seicento eingeengt; seit H. Wölfflin ("Renaissance und Barock", 1888) dient sie als "neutraler kunsthistorischer Begriff" zur Bezeichnung der Kunst im 17. (und 18.) Jh.s (bei Wölfflin selbst auch der vorausgehenden, etwa mit Michelangelo einsetzenden, heute allgemein als Manierismus (vgl. Manierismus) bezeichneten Epoche von ca 1530 - 1630 (Vorbarock, Frühbarock). In seinen späteren Arbeiten ("Kunstgeschichtliche Grundbegriffe", 1915) weitet Wölfflin den Barockbegriff von der Bezeichnung eines Zeitstiels außerdem zu einer überzeitlichen Stilkategorie aus; er leitet damit eine phaseologische Betrachtung der Kunstgeschichte ein, nach der die Stilentwicklung in der bildenden Kunst nicht linear fortschreitet, sondern zwischen den polaren Gegensätzen von Klassik und Barock pendelt. Jeder abendländische Stil hat danach seine klassische Phase, die auf ihrem Höhepunkt angelangt, in eine barocke Phase umschlägt (Romantik - Gotik, Renaissance - Barock; den Gegensatz Klassik - Barock reduziert Wölfflin dabei auf 5 Grundbegriffe: plastisch - malerisch, Fläche - Tiefe, tektonisch - atektonisch, vielheitliche Einheit - einheitliche Einheit, Klarheit - Unklarheit.

Beide Barockbegriffe Wölfflins überträgt, im Rahmen der wechselseitigen Erhellung der Künste, F. Strich auf die dt. Dichtung. Strich fasst zunächst ("Der lyrische Stil des 17. Jh.s", 1916) unter der Bezeichnung die literarische Strömungen des 17. Jh.s zusammen. Strich begründet damit die Barockeforschung in der Literaturwissenschaft. Später ("Deutsche Klassik und Romantik", 1920) wendet Strich Wölfflins kunstgeschichtliche Phaseologie unter teilweisem Rückgriff auf Schiller ("naiv" - "sentimentalistisch"), Nietzsche ("apollinisch" - "dionysisch") und Worringer ("Abstraktion" - "Einfühlung") auf die allgemeine Stilgeschichte an, die sich in diesem Schema zwischen den Polen "Vollendung" (= "Klassik") und "Unendlichkeit" (= "Barock", "Romantik") hin- und herbewegt.

E.R. Curtis ersetzte dann zur Vermeidung historischer Assoziationen, den doppelten Barockbegriff Wölfflins und Strichs durch den Begriff Manierismus; er bezeichnet damit die "Komplimentär-Erscheinung zur Klassik aller Epochen"; "Klassik" ist ihm gleichbedeutend mit der "zur Idealität erhobenen Natur", "Manierismus" mit der Überwucherung der Natur mit Künstlichkeit. G.R. Hocke ersetzt Wölfflins und Strichs Stilfolge "Renaissance" - "Barock" in der bildenden Kunst wie in der Literatur durch die Folge "Renaissance" - "Manierismus" - "Barock"; er sieht im Barock eine neue "klassische" Kunst, die zwar formale Manierismen verwendet, diese aber in einer neuen Ordo-Vorstellung (Triumph der Gegenreformation und des Absolutismus) bändigt. A. Hauser differenziert "Manierismus" und "Barock" soziologisch; als Manierismus bezeichnet er den esoterischen Stil einer internationalen Geistes Aristokratie, während er im Barock eine mehr volkstümliche und national abgestufte Stilrichtung sieht.

A. Schöne versucht mit der Bezeichnung "Barock" wieder die dt. Dichtung des 17. Jh.s in ihrer Gesamtheit zu erfassen, indem er das "Barocke" dieser Zeit gerade in ihrer stilistischen Uneinheitlichkeit und spannungsreichen Gegensätzlichkeit erkennt.

Historie:

Der durch die Kunstgeschichtsforschung erarbeitete Stilbegriff "barock" führte um 1920 zu einer Neubewertung der bis dahin als schwülstig und verstiegen verrufenen Dichtung des 17. Jh.s. Scharfe Kontraste gelten als gemeinsamer Nenner aller barocken Erscheinungen: Leben und Tod, Zeit und Ewigkeit, Diesseitsfreude und Jenseitssehnsucht, Weltgenuss und religiöse Ekstase. Für den Barockstil ist kennzeichnend der Hang zur Übersteigerung und zu kühner Bildhaftigkeit. Architektur, Malerei, Musik, Tanz, Schauspielkunst vereinigen sich im Gesamtkunstwerk des Theaters, dessen Entwicklung für die Epoche besonders charakteristisch ist.

Spanien:

Den barocken Stil zeigt besonders die spanische Barock-Literatur. Außergewöhnlicher Reichtum an Metaphern, Bildern, kunstvollen Wortverbindungen und metrischer Varietät sind für Calderón de la Barca, den maßgeblichsten der vielen Dramatiker des 17. Jh.s, der in Nachfolge Lope F. de Vegas dreiaktige Comedias schrieb und außerdem der bedeutendste Vertreter des Auto sacramental ist, kennzeichnend. In der Lyrik (L. de Góngora y Argote, F. G. de Quevedo y Villegas) und auch in der aphoristischen Prosa eines B. Gracián y Morales finden sich Versuche, durch ausgeklügelte Ausnutzung aller Möglichkeiten des Vergleichs, der Metapher usw. entweder den Leser zum scharfen Nachdenken und Kombinieren ("conceptismo") zu veranlassen oder gar den verhüllten Sinn nur einer gelehrten Interpretation zu öffnen ("cultismo", "culteranismo", Gongorismus). spanische Literatur.

Italien:

In Italien ist die barocke Lyrik des Seicento, d.h. des 17. Jh.s (daher die Bezeichnung "secentismo" für den Stil dieser Zeit), undenkbar ohne die Wiederbelebung des antiken Mythos in der Renaissance und die Sprachreinigung durch P. Bembo, der F. Petrarca zur formalen Norm erhebt. Trotz der genannten Ansätze zur Erneuerung brachte erst G. Marino den Durchbruch. Er erhob die Auffindung des Neuen im Thematischen und in der Form zum tragenden Grundsatz seines Schaffens. Nicht die Befriedigung des Gefühls, sondern des Verstandes wird bei ihm und seinen Nachahmern das Anliegen der Poesie (Marinismus). Doch wird das Bild des italienischen Barocks einseitig ohne Einbeziehung G. Chiabreras, der, thematisch Marino ähnlich, v. a. um eine Erneuerung der metrischen Form durch die Schaffung der variationsreichen Canzonetta bemüht war und gleichfalls viele Nachahmer fand. Das bedeutendste Zeugnis barocker Prosa ist G. Basiles Märchensammlung "Lo cunto de li cunti" (1634-36, 1674 unter dem Titel "Pentamerone") italienische Literatur.

Frankreich:

Auch die klassische Literatur Frankreichs wird inzwischen im Rahmen einer gesamteuropäischen Barockliteratur betrachtet, wie schon zuvor die groteske, die burleske und die preziöse Dichtung dieser Epoche in Frankreich. Gleichwohl wird die Unterschiedlichkeit der Stilformen innerhalb der französischen Literatur und generell ihre Eigenständigkeit im Verhältnis zur italienischen und zur spanischen Literatur gesehen.

England:

In England umfasst der literarische Barock im Wesentlichen die Zeit des Puritanismus und der Restauration. (englische Literatur).

Deutschland:

Für die deutsche Literatur des 17. Jh.s hat sich die Bezeichnung "Barock" allmählich durchgesetzt. Die deutsche Barockliteratur entstand als geplante Leistung einer kleinen Gelehrtenschicht aus dem Vakuum, das der Niedergang der stadtbürgerlichen Kultur des 16. Jh.s hinterlassen hatte. Sie gehört in den großen Rahmen der höfischen Kultur, in der jedoch bildende Künste und Musik eine erheblich größere Rolle spielten als die Dichtung. Die Grenze zwischen den Ländern der Reformation und der Gegenreformation scheidet die katholische Bildkunst von der protestantischen Wortkunst der mitteldeutschen und schlesischen Länder. Dichtung war in diesem Zeitalter weitgehend nicht originale Schöpfung aus Erlebnis oder Überzeugung, sondern meist Nachahmung und Abwandlung von kanonischen Mustern sowie Anwendung von erlernbaren Regeln, die in den zahlreichen Poetiken niedergelegt waren. Sie unterwarf sich den für jede Dichtungsgattung vorgeschriebenen Gesetzen und verwendete vorgefertigte Formeln (Topoi), gesuchte Metaphern und tiefsinnige Embleme. Ihre Ausübung setzte artistisches Talent und ausgebreitete Kenntnisse voraus. Ihr vorherrschender Zweck war moralische Belehrung im Geiste eines pessimistischen Neostoizismus angesichts der Unbeständigkeit alles Irdischen, was auch der - nicht zuletzt durch den Dreißigjährigen Krieg hervorgerufenen - allgemeinen Lebensstimmung entsprach.

Stifter dieser neuen Dichtung war der Schlesier M. Opitz ("Poetik", 1624). Gefördert wurde sie u.a. von den Sprachgesellschaften. Dichterkreise bildeten sich in Königsberg, Hamburg und Nürnberg. Der Schwerpunkt der Kunstpoesie war Schlesien (A. Gryphius, D. C. von Lohenstein, C. Hofmann von Hofmannswaldau). Besondere Bedeutung hatte daneben das Kirchenlied (P. Gerhardt, P. Fleming u. a.). Beim Roman herrschten zwei Formen vor: der heroisch-galante Roman und der Schelmenroman; Letzterer zeigt mit J. J. C. von Grimmelshausens "Simplicissimus" den einzigen weltliterarischen Beitrag der deutschen Literatur im Barock - Eine bedeutende Ausdrucksform barocken Geistes war auch das neulateinisch geschriebene Jesuitentheater (u. a. mit J. Bidermann und N. Avancini).

Exploration:

Träger der deutschen Barockendichtung ist der humanistisch geschulte Beamtenadel bürgerlichen Provenienz, der seinen Aufstieg im 17. Jh. erfolgenden Umgestaltung der deutschen Territorien zu absolutistischen Staaten verdankt. Der Grundsatz rationaler Verwaltung, der zu den Prinzipien des Absolutismus gehört, lässt den Bedarf an (juristisch) geschulten Beamten stark ansteigen; damit ist dem bürgerlichen Gelehrtenstand die Möglichkeit der Emanzipation vom Beruf des Predigers und (kirchlich beaufsichtigten) Erziehers gegeben; erst diese Emanzipation ist die gesellschaftliche Voraussetzung für eine Umwandlung der deutschsprachigen Gelehrtenliteratur von der konfessionellen Tendenzdichtung, auf die sie im 16. Jh. (Reformation) weitgehend eingeschränkt war, zu einer überkonfessionellen und nationalen weltlichen Kunstdichtung, die den durch die Reformation verzögerten Anschluss an das europäische Niveau gewinnt. Zentren der deutschen Barockdichtung sind zwar die absolutistischen Fürstenhöfe, aber auch die traditionsreichen und wirtschaftlich starken, von einem selbstbewussten Großbürgertum getragenen Städte (Nürnberg, Leipzig, Breslau, Hamburg, Königsberg); man kann daher nicht eigentlich von einer "höfischen" Literatur sprechen; vielmehr handelt es sich um eine höfisch orientierte und auf eine exklusive Gruppe des Bürgertums begrenzte Phase der bürgerlichen Literatur. Der Bindung der bürgerlichen Gelehrtendichtung des 17. Jh.s an den Absolutismus entspricht nur die Vorliebe für enkomiastische und panegyrische Gattungen (Panegyrikus; fürstliche Mäzeatentum), die Bevorzugung repräsentativer und prunkvoller Formen, die Prachtentfaltung in den höfischen, zum Gesamtkunstwerk hin strebenden Gattungen des Dramas, sondern auch starre Festhalten an den Genera dicendi, (Drei-Stil-Lehre).

Geistesgeschichtlich ist die dt. Barockdichtung vor allem dem (im Rahmen der geschilderten politisch-gesellschaftlichen Entwicklung) auch in Deutschland säkularisierten Humanismus verpflichtet. Die deutschsprachige Rezeption der antiken Dichtung erfolgt nicht mehr unter vorwiegend religiös-moralischen Gesichtspunkten, sondern, nach dem teilweise Vorgang der neulateinischen Dichtung (vgl. neulateinische Dichtung) des 16. Jh.s unter ästhetischen Aspekten. Der humanistische Kult des Wortes steht nicht mehr im Dienste der christlichen Glaubensverkündigung, sondern richtet sich auf Pflege der deutschen Sprache, die von Fremdwörtern, mundartlichen Wendungen und Grobianismen gereinigt werden soll - eine Aufgabe, der sich vorzüglich die Sprachgesellschaften widmen (nach dem Vorbilder it. Accademia della Crusca: 1617 "Fruchtbringende Gesellschaft" oder "Palmenorden", zunächst in Weimar, später in Köthen; 1633 "Aufrichtige Tannengesellschaft" in Straßburg: 1643 "Teutschgesinnte Genossenschaft" in Hamburg: 1644 "Pegnesischer Blumenorden" in Nürnberg: 1658 "Elbschwanenorden" u.a.). Damit sind zugleich die Voraussetzungen für die Anfänge der dt. Philologie gegeben (Schottel, Morhoff, Leibniz als Sprachforscher; erste Editionen mittelalterliche deutsche Texte durch Goldast, Opitz, Schiller; Germanistik). Humanistische Traditionen entstammen außer Poetik und Rhetorik ein großer Teil des Bild- und Motivschatzes der dt. Barockdichtung (Emblematik) und die ganze Kompaserie der mythologischen Figuren (mit latinisierten Namen gr. Götter und Heroen).

Neben dem Humanismus über die religiösen Strömungen des 17. Jh.s Einfluss auf die dt. Barockdichtung aus: Im Süden und Südwesten (Habsburg) dominiert der in der Gegenreformation neu erstarkte Katholizismus, auf dessen Basis der süddt. Bildbarock entsteht, der aber (vom lat. Jesuitendrama abgesehen) kaum nennenswerten literarischen Niederschlag findet. Im Rahmen des Protestantismus, der die festen sakralen und rituellen Bindungen des Gläubigen an die Institution der Kirche gelöst und damit den Weg zur Verinnerlichung und Individualisierung des Glaubens geöffnet hat, kommen mystische Strömungen zum Durchbruch (J. Böhme "Morgenröte im Aufgang", 1612; J.V. Andreae "Chymische Hochzeit Christiani Rosenkreuz anno 1549", 1616; A. von Frankenberg u.a.; Zentrum in Ostmitteldeutschland). Deren Subjektivismus findet seine Fortsetzung im Pietismus (A.H. Franke; Ph.J. Spener) und mündet dann in den bürgerlichen Individualismus des 18. Jh.s. Diese Entfaltung des "Ich" steht in diametralem Gegensatz zur strengen Objektivität der Gelehrtendichtung und trägt mit zur Auflösung der Barockendichtung bei.

Ihr besonderes Signum erhält die dt. Barockdichtung durch die Katastrophe des 30jährigen Krieges, der gleichermaßen Pessimismus und Todesangst wie auch eine gesteigerte Lebensgier entspringen; das Gegengewicht bietet der christliche Stoizismus: die stoische Philosophie, im 16. Jh. in einem überkonfessionell christlichen Sinne neu interpretiert (J. Lipsius) und mit ihrer asketischen Tugend- und Pflichtenlehre die charakteristische Ethik des aufsteigenden Beamtentums (A. Gryphius "Papinianus"), wird mit der Vanitas-Idee verknüpft; die stoische Kardinaltugend der constantia (ataraxia) wird zum festen Halt in einer vergänglichen Welt des Leidens und der Anfechtungen.

Poetik:

Die (dt.) Poetik des 17. Jh.s steht in der Tradition der Rhetorik. Stoff und Form entspringen dieser Tradition gemäß; nicht einem intuitiven Schöpfer.

Akt: der Dichter wird vielmehr als virtuoser artifex gesehener Stofflichkeit ist er an der Topik gebunden; er strebt nicht nach "Originalität", sondern beleuchtet amplifizierend traditionelle Motive und Themen von verschiedenen Seiten. Die sprachliche Ausgestaltung richtet sich nach der Drei-Stil-Lehre, mit der spezifischen "barocken" Tendenz zum genus grande. Der Gattungslehre der Barockpoetik liegt noch nicht die moderne Dreiteilung in Lyrik, Epik und Dramatik zugrunde. Die Poetik gibt vielmehr Regeln für Stoff, metrische Form, Stilhöhe usw. einzelner Gattungen. Nicht alle praktizierten Formen werden dabei erfasst; die Poetik beschränkt sich vielmehr auf die antiken und humanistische Tradition entstammenden Gattungen. Typische (aber unterliterarische) Formen des Barockendramas und der Roman entziehen sich der poetologischen Erörterung fast ganz. Am Anfang der dt. Barockpoetik steht M. Opitz mit seinem "Buch von der deutschen Poeterey" (1624; nach dem Vorbild des Niederländers D. Heinsius), auf dem Opitzens Ruhm als Wegbereiter und Organisator der dt. Barockdichtung beruht.(nicht zuletzt auf Grund des hier formulierten Betonungsgesetzes, nach dem der Versakzent in der dt. Dichtung mit dem natürlichem Sprachakzent übereinstimmen muss; Akzent, akzentuierendes Versprinzip). Opitz fordert unter Berufung auf die mittelalterliche Blütezeit der dt. Dichtung eine Erneuerung dt. Kunstdichtung im Geiste des europäischen Humanismus (Petrarca, Ronsard und die Pléiade, Heinsius). Das poetologische Werk Opitzens wird durch A. Buchner "Kurzer Wegweiser zur Deutschen Tichtkunst", 1663; "Anleitung zur Deutschen Poëterey", 1665; Ph. von Zesen "Deutscher Helicon", 1640; J.P. Titz "Zwey Bücher von der Kunst Hochdeutsche Verse und Lieder zu machen", 1642; J. Klaj "Lobrede der Deutschen Poëterey", 1644; Ph. Harsdörffer "Poetischer Trichter", 1647-1653 u.a. fortgesetzt. Neue Wege geht erst Ch. Weise "Curiöse Gedanken von Deutschen Versen", 1692, der durch die Ablehnung des genus grande und die Forderung nach Natürlichkeit des Stils die Poetik der Aufklärung einleitet.

Lyrik:

Die deutsche Barocklyrik setzt sich nicht unmittelbar die neulateinische Lyrik der dt. Humanisten des 16. Jh.s fort (vgl. neulateinische Dichtung), sondern knüpft an die it., frz. und ndl. Kunst- und Gelehrtendichtung an, die den Übergang vom Lateinischen zur Volkssprache früher gefunden hatte als die deutsche; auch dort, wo die dt. Barockdichter sich der Tradition der gr.-röm. Dichtung fühlen, steht zwischen antikem Vorbild und dt. Nachbildung in der Regel die romanische Adaption. Die geläufigsten Versmaße der dt. Barocklyrik sind daher der auf Grund der festen Dihärese antithetischen Alexandriner, der den gr.-lat. Hexameter wie auch den Pentameter vertritt, und der vers commun; nur selten werden antike Versmaße direkt nachgebildet (sapphische und alkäische Oden, allerdings gereimt).

Einzelnen Formen röm. Lyrik finden bereits gegen Ende des 16. Jh.s Eingang in die dt. Lyrik, so die Villanelle bei J. Regnart, 1576 und das Madrigal bei H.L. Hassler, 1596; Ansätze zu einer gelehrten Kunstdichtung vor und neben Opitz zeigen Th. Höck "Schönes Blumenfeld", 1601; G.R. Weckherlin "Oden und Gesänge", 1618/19; Sonette, Pindarische Oden u.a. und J.W. Zincref. Bahnbrechend wirkte allerdings erst das Werk Opitzens "Teutsche Poemata", 1624; "Acht Bücher Deutscher Poematum", 1625; "Geistliche Poemata", 1638; "Weltliche Poemata", 1644.

Bei Opitz finden sich fast alle typischen "Formen der dt. Barocklyrik": das "Heroische Gedicht" (Lehrgedicht im heroischen Stil, dem genus grande, z.B. "Trost Gedichte in Widerwertigkeit Dess Krieges"; "Zlatana" u.a., die Pindarische Ode, das Sonett ("Klinggedicht"; in Alexandrinern), das Epigramm (das sich besonderer Beliebtheit erfreut), das Madrigal (bei Opitz Verse von 3 bis 13 Silben) und die besonderen artifiziellen Gattungen der Sestine und des Echogedichtes ("Echo", "Widerhall"). Neue Formen der nachopitzianischen Lyrik des 17. Jh.s sind lediglich das Rondeau ("Rundumb", "Ringelgedichte"; zuerst bei Ph. von Zesen und J.G. Schottel) und die Figurengedichte nach alexandrinischen und mittelalterlichen Vorbildern, besonders gepflegt durch Zesen, Schottel und die Nürnberger. Auch die stilistischen Mittel der späteren Barocklyrik (Substantivhäufung, Summationsschema, Antithese, Pointierung des Schlusses, Hyperbel, Apostrophe) finden bei Opitz Verwendung. In der Metrik seiner Gedichte beschränkt er sich auf alternierende Versmaße; erst A. Buchner, Ph. von Zesen und den Nürnbergern gelingen zweisilbige Senkungen.

Namhafte Dichtergruppen und Dichter nach Opitz sind der Königsberger Dichterkreis der Kürbishütte (H. Albert, S. Dach u.a.; Pflege des Gesellschaftliedes in der mittleren Stillage; "Anke van Tharaw"), P. Fleming ("Teutsche Poemata", posthum 1642; Sonette, Motivschatz des Petrarkismus), die Nürnberger "Pegnitzschäfer" (G.Ph. Harsdörffer, J Klaj, S von Birken; "Pegnesisches Schäfergedicht", 1644 Friedensdichtungen 1648/49; KLangmalereien, häufiger Rhythmuswechsel, amphibrachige Verse), Ph. von Zesen virtuose Bewältigung artifizieller Formen), F. von Logau (Epigramme), A. Gryphus ("Lissaer Sonette", 1637; "SonundtFeyrtags Sonnete", 1639; "Oden", 1643; "Kirchhofsgedanken", 1657; Epigramme, 1663; religiöse Thematik), Ch. Hofmann von Hofmannwaldau (verschiedene Gedichtsammlungen posthum erschienen; Hauptvertreter der galanten Lyrik; Einflüsse der Marinismus; erotische Oden, "Helden-Briefe" in der Tradition der Ovidischen Heroiden, Epigramme, besonders "Grabschriften"; virtuose Beherrschung der Form und D. Casper von Lohenstein ("Blumen", 1680; Steigerung der rhetorischen Mittel, Allegorien).

Außerhalb der der barocken Kunstlyrik, die im wesentlichen Gesellschaftsdichtung ist, stehen die religiöse Lyrik der Mystiker mit ihrem Ich -Kult (A. von Frankenberg, D. von Czepko, Angelus Silesius, Ch. Knorr von Rosenroth, Qu. Kuhlmann) und das Kirchenlied (F. von Spee, P. Gerhardt), wenngleich auch beide Gattungen immer wieder auf Formen und Stilmittel der weltlichen Kunstdichtung zurückgreifen. Der nüchterne Ton der im genus mediocre ("Stylus Politicus" gehaltenen Gedichte Ch. Weises deutet auf das 18. Jh. und die Aufklärung voraus.

Theater und Drama:

Das Theater erlebt im 17. Jh. einen ungeheuren Aufschwung. Man baut feste Theaterhäuser (1626 Theater in der Wiener Hofburg; 1677 Hamburger Oper) die Illusionsbühne mit ihren austauschbaren Kulissen und Prospekten und komplizierten Theatermaschinen (Flug- und Schwebeaparate u.a.) setzt sich durch, neben dem Laientheater in der Tradition des Mittelalters und dem fürstlichen Liebhabertheater entsteht ein professioneller Theaterbetrieb (Wanderbühne, Oper).

Von den traditionellen Dramentypen besteht das Geistliche Spiel (vgl. Geistliche Spiel) unverändert fort (1633 Oberammergauer Passionsspiele); das Meistersingerdrama, das lateinische Humanistendrama (vgl. Humanistendrama) und das protestantische Schuldrama ( vgl. Schuldrama, Reformationsdrama), erfahren z.T. tiefgreifende Umgestaltungen; die die entscheidende Anregungen kommen von draußen.

Das Spiel der englischen Komödianten (vgl. englische Komödianten) (in Deutschland seit 1586 nachweisbar) bleibt zwar, wie auch seine dt. Fortsetzung in den Haupt- und Staatsaktionen und Hans-Wurstiaden der Wanderbühnen (vgl. Wanderbühnen) (um 1680 Johannes Velten), weitgehend unterliterarisch (Prosatexte als unverbindliche Spielunterlage, zunächst nach Elisabethanischen Dramen [vgl. Elisabethanische Drama]), wirkt aber entscheidend auf den Aufführungsstil des dt. Theaters ein (naturalistisches Spiel, grelle Effekte, der Hans-Wurst, Pickelhering usw. als Bühnentyp), Einflüsse der Engländer zeigen bereits die Meistersingerdramen des Nürnbergers J. Ayrer im Stil der Engländer gehalten sind die Stücke "Herzog Heinrich Julius von Braunschweig", 1593/94; u.a. "Vincentius Ladislaus"; auch Prosalustspiele des A. Gryphius und die Schuldramen Ch. Weises lassen Einwirkungen v.a. der englischen Wanderbühne erkennen.

Aus Italien stammen die spezifischen höfischen Formen des Barockdramas: das Festspiel (vgl. Trionfi; J.G. Schottel: "Neu erfundenes Freuden Spiel genandt Friedens Sieg" 1648), das Schäferspiel (vgl. Schäferdichtung) und die Oper ([vgl. Oper] dramma per musica; 1627 "Daphne", Text von Opitz, der damit auch am Anfang der dt. Oper steht, nach dem Vorbild des Italieners O. Rinuuccini, Musik von H. Schütz); alle drei Gattungen sind, im Zusammenwirken von Musik, Tanz, Pantomime, Dichtung, Malerei und Architektur, Formen des Gesamtkunstwerkes, dessen repräsentativer Charakter der "Extravertiertheit" der Epoche (Flemming) entgegenkommt. (nach Gottsched kam um 1700 auf 12 Opern ein Schauspiel!). Der Oper verwandt ist das ebenfalls aus Italien stammende, zunächst auf geistlichen Stoff beschränkte Oratorium.

Von der literarischen Hochformen des Barockendramas in Deutschland zeigen das lateinische Jesuitendrama (vgl. Jesuitendrama) (J. Bidermann "Cenodoxus", 1602, dt. durch J. Meichel, 1635; "Philemon Martyr", 1618; N. Avancini, das das lateinische Humanistendrama (vgl. Humanistendrama) des 16. Jh.s im Dienste der Gegenreformation fortsetzt, und das ebenfalls lateinische Benedektinerdrama (S. Rettenbacher) Einwirkungen der eigentlichen unliterarischen Oper, namentlich im prunkvollem Inszenierungsstil. Unter Einfluss des Oratoriums entstanden auf der Basis des protestantischen Schuldramas die dt. Redeoratorien" des Nürnbergers J. Klaj "Höllen- und Himmelfahrt Jesu Christi", 1641. Ebenfalls im Schuldrama entwickelte Opitz , Gryphius und Lohenstein, das dt. Barocktrauerspiel ( vgl. Schlesisches Kunstdrama), das sich formal, wie die gleichzeitige französische haute tragédie (vgl. haute tragédie) Corneilles und Racines, an Seneca anschließt (1625 Übertragung der "Trojanerinnen" des Senecas durch Opitz): 5 Akte (vgl. Fünfakter), Aktgliederung durch Chöre (vgl. Reyen), Alexandriner als Verse des Rhesis, Stichomythien.

Die Trauerspiele von Gryphius ("Leo Armenius", 1646; "Catharina von Georgien", gedruckt 1657; "Carolus Stuardus", 1657; "Papinianus", 1659) sind Märtyrerdramen (vgl. Märtyrerdrama) im Geiste des christlichen Stoizismus und als solche protestantische Gegenstücke zum katholischen Jesuitendrama (vgl. Jesuitendrama). Die Trauerspiele D. Caspers von Lohenstein führen unter Ausnützung aller Verfügbaren rhetorischen Mitteln und technischen Errungenschaften der Barockenbühne das dt. Barocktrauerspiel (vgl. Bürgerliches Trauerspiel) seinem Höhepunkt zu: "Ibrahim Bassa", 1653; "Cleopatra", 1661,1680; "Arippina", 1665; "Epicharis", 1665; "Ibrahim Sultan", 1673; "Sophonisbe", 1680 sind im innerweltlichen Bereich angesiedelte politische Stücke; dem vernunftbegleitendem Ideal des absolutistischen Herrschers wird der Despot gegenübergestellt, der am Übermaß seiner Leidenschaften zugrunde geht. Während das Trauerspiel stilistisch wie ständisch dem genus grande zugeordnet ist, gehört das Prosalustspiel zum Genus humile. Höhepunkte sind Gryphius' "Peter Squentz" (nach engl. Vorbild,1658) und "Horribilicribrifax" (in der Nachfolge des Plautus; 1663) sein Doppelspiel, "Verlibtes Gespenste" - "Die gelibte Dornrose" (nach ndl. Vorbild, 1660) stellt in ästhetisch reizvoller Weise das genius mediocre und das Genus humile (Alexandriner - Prosa, Verwendung der schlesischen Mundart)gegenüber; dem Genius mediocre verpflichtet ist auch sein bürgerliches Trauerspiel "Cardenio und Celinde", 1657, das den "Weg der Protagonisten aus jugendlichen affektbedingter Verwirrung zur Tugenhaften Lebensweise" schildert (Szyrocki).

Nicht mehr im geistigen Raum des 17. Jh.s angesiedelt sind das Schuldrama (vgl. Schuldrama) Ch. Weise "Masaniello", 1683 und die unter Einfluss Molièrs entstandenen Lustspiele (vgl. Lustspiel) CH Reuters "L'Honnéte Femme Oder die ehrliche Frau zu Pliszine", 1695; diese Stücke wirken bereits im Sinn der Aufklärung (Erziehung zu bürgerlichen Tugenden).

Roman:

Auch die Typen des deutschen Barockromans, die in einer europäischen Tradition stehen , lassen sich nach den genera dicendi unterscheiden: Heroischgalante Roman (vgl. Historischgalanter Roman) (vgl. höfischer Roman, vgl. Staatsroman; europäische Prototyp: der "Amadis"-Roman (vgl. Amadisroman); dt. Vertreter: A. H. Buchholz: "Herkules und Vliska", 1659; Herzog Anton Ulrich von Braunschweig, "Aramena", 1669-73; "Römische Oktavia", 1677-1707; H.A. von Ziegler und Kliphausen, "Asiatische Banise", 1689; D. Casper von Lohenstein, Arminius und Thusnelda", 1689/90); er bewegt sich ausschließlich auf der höchsten Ebene der gesellschaftlichen Hierarchie (Fürsten, Prinzessinnen, Heerführer, Oberpriester usw.); im Mittelpunkt des Geschehens steht ein Liebespaar, dessen (gewaltsame ) Trennung eine zweisträngige Handlung auslöst, und das, über zahllose Hindernisse hinweg, unter dauernder Bewährung von Beständigkeit und Tugend, schließlich wieder zusammenfindet; dieses Grundschema wird bis ins Vielfache gesteigert (in der "Römischen Oktavia" sind es 24 Paare; die Handlung ist damit 48strängig); eine weitere Komplikation erfährt die Handlung dadurch, dass der Erzähler mitten im Geschehnisablauf beginnt und die Vorgeschichte erst an spätere Stelle nachholt. Dem genus mediorce zugeordnet ist der Schäferroman (vgl. Schäferroman) (auch: Hirtenroman; Tradition seit der Antike). Deutsche Verteter sind: Opitz ("Schaefferey von der Nimpfen Hercinie", 1630 - gelehrte und belehrende Erzählung, kein eigentlicher Roman) und Ph. von Zesen mit "Adriatische Rosamund", 1645. Der Schäferroman hat deutlich bürgerliche Züge; die Helden sind Angehörige des niederen Adels, Bürgermädchen, Studenten; Tugend und Vernunft siegen über die Liebe; das Liebespaar findet in der Regel nicht zusammen.

Zum Genus humile schließlich gehört der Schelmenroman (vgl. Schelmenroman) (Pikaroroman; europäischer Prototyp: J. Ortega Mendoza: "Lazarillo de Tormes", 1554; später Lesage "Gil Blas", 1715). Deutsche Vertreter sind H.J. Christoffel von Grimmelshausen "Der abentheuerliche Simplicissimus Teutsch", 1699, Fortsetzung in den Simplicianischen Schriften") und J. Beer; der Schelmenroman ist in den untersten Schichten der Gesellschaft angesiedelt (Soldaten, Komödianten, Dirnen usw.); die in Episoden gegliederte Handlung entspricht der Lebensgeschichte des Helden (in der Regel Ich-Form) mit ihrem ständigen Auf und Ab, dem sich der Held am Ende durch Entsagung und Weltflucht entzieht. Während der heroische Roman die Welt idealisiert, wird sie durch den Schelmenroman schonungslos desillusioniert und demaskiert.

Auf der Basis des Pikaroromans (vgl. Pikaroroman) entwickelt gegen Ende des 17. Jh.s Ch. Weise den sogennannten politischen Roman, der das bürgerliche Bildungsideal der Aufklärung vorwegnimmt.

(Quelle: Brockhaus - Die Enzyklopädie: in 24 Bänden. 20., neu bearbeitete Auflage. Leipzig, Mannheim: F. A. Brockhaus 1996-99. Aktualisiert mit Artikeln aus der Brockhaus-Redaktion und ergänzt um Verweise auf Munzinger-Texte. © Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG, Mannheim, und Munzinger-Archiv GmbH, Ravensburg

Dünnhaupt, G: Bibliographie; Handbuch der Barockliteratur 100 Personalbibliogrphien deutscher Autoren des 17. Jh.s 3 Tle. Stuttgart 1980/81

Bibliographie zur deutschen Literaturgeschichte des Barockzeitalters von H. Pyritz; Tl. 1: Allgemeine Bibliographie, bearbeitet von R. Böllhoff; Tl. 2: Dichter, Schriftsteller, Anonymes, Textsammlungen, bearbeitet von I. Pyritz. Bern/München 1980ff

Metzler--Literatur-Lexikon: Begriffe und Definitionen; hrsg. von Günther u. Irmgard Schweikle, [Mitarb. Irmgard Ackermann ...]. - 2. überarbeitete Auflage, Stuttgart: Metzler 1990; ISBN 3-476-00668-9 )


Sekundärliteratur

Aurnhammer, Achim: Torquato Tasso im deutschen Barock: 1994 - X, 405 S. : Ill. Sprache: Deutsch Hochschulschrift

Barner, W.: Der literarische Barockbegriff; 1975

Battafarano, Italo Michele: Glanz des Barock : Forschungen zur deutschen als europäischer Literatur; 1994 - 545 S. : Ill. Sprache: Deutsch Buch

Baur, R.: Didaktik der Barockpoetik; 1982

Benthien, Claudia: Barockes Schweigen : Rhetorik und Performativität des Sprachlosen im 17. Jahrhundert; 2006 - 463 S. : Ill. Sprache: Deutsch Buch

Benthien, Claudia: Barockes Schweigen : Rhetorik und Performativität des Sprachlosen im 17. Jahrhundert; 2006 - 463 S. Sprache: Deutsch Hochschulschrift

Bircher, Martin ... (hrsg.): [Hauptbd.] : Brückenschläge : eine barocke Festgabe für Ferdinand van Ingen; 1995 - 290 S. : Ill. Sprache: Deutsch, Englisch, Niederländisch mehrbändiges Werk, Festschrift, Bibliographie, Buch

Bircher, M. und Mannack, E. (hrsg.): Deutsche Barocklit. und europäische Kultur, 1977

Bircher, M. u.a. (hrsg.): Barocker Lust-Spiegel. Studien zur Literatur des Barocks; Amsterdam 1984

Caemmerer, Christiane ... (Hrg.): "Ach, Neigung zur Fülle..." : zur Rezeption "barocker" Literatur im Nachkriegsdeutschland, 2001 - 259 S. Sprache: Deutsch Buch

Emrich, W.: Deutsche Literatur der Barockzeit; 1981

Floeck, W.: Die Literaturästhetik des französischen Barocks; 1979

Föcking, Marc ... (Hrg.): Varietas und Ordo : zur Dialektik von Vielfalt und Einheit in Renaissance und Barock; 2003 - XV, 251 S. Sprache: Deutsch Buch

Freund, Winfried: Abenteuer Barock : Kultur im Zeitalter der Entdeckungen; 2004 - 1. Aufl - 240 S. Sprache: Deutsch Buch

Glauser, Jürg ... (Hrsg.): Skandinavische Literaturen der frühen Neuzeit : [Internationales Symposium "Nordischer Barock" vom 25. - 29. Mai 1994 in Tübingen]; 2002 - VIII, 363 S. Sprache: Deutsch, Englisch Konferenzband

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Hoffmeister, G. (hrsg.): German baroque literature. The European perspective; New York 1983

Kohut, Karl (Hrsg.): Von der Weltkarte zum Kuriositätenkabinett : Amerika im deutschen Humanismus und Barock ; [Akten des Arbeitsgesprächs "Amerika im deutschen Humanismus und Barock" vom 2. bis 3. Dezember 1991 an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel]; 1995 - 245 S. Sprache: Deutsch Konferenzband

Kreuzer, Helmut (hrsg.): Barock; 1995 - 170 S. Sprache: Deutsch Buch

Küpper, Joachim ... (Hrsg.): Diskurse des Barock : dezentrierte oder rezentrierte Welt?; 2000 - 709 S. Sprache: Verschiedene Sprachen Buch

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Martin, Dieter: Barock um 1800 : Bearbeitung und Aneignung deutscher Literatur des 17. Jahrhunderts von 1770 bis 1830; 2000 - XI, 702 S. Sprache: Deutsch Hochschulschrift, Bibliographie

Niefanger, Dirk: Barock : Lehrbuch Germanistik, 2006 - 2., überarb. und erw. Aufl. - VIII, 294 S. : Ill. Sprache: Deutsch Buch

Pörnbacher, Karl: Barock : Lyrik, Drama, Predigten; [auf der Grundlage der Ausg. von Edgar Hederer neu hrsg. und erw. von Karl Pörnbacher]; 1995 - 655 S. Sprache: Deutsch Buch

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Schmid, Herta ... (Hrsg.): Der Text und seine Spielarten im polnischen Barock : Bausteine zu einer Epochensynthese; 2005 - 208 S. Sprache: Deutsch, Polnisch Konferenzband

Schnabel, Werner Wilhelm: Was ist barock? : zum Geltungsbereich des literaturwissenschaftlichen Epochenschlagworts und Periodisierungskonstrukt; 2004 Quelle: Barock in Franken: hrsg. von Dieter J. Weiß: 2004: S. [47] - 79: Bayreuther historische Kolloquien ; 17: 3-89754-102-5 Sprache: Deutsch Artikel

Skowronek, Susanne: Autorenbilder : Wort und Bild in den Porträtkupferstichen von Dichtern und Schriftstellern des Barock; 2000 - 336 S. Diplom/Doktorarbeit Zugl.: Würzburg, Univ., Diss., 1999 Sprache: Deutsch Hochschulschrift

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Stöckmann, Ingo (Gastred.):Barock; 2002 - 124 S. Sprache: Deutsch Buch

Szyrocki, Marian: Die deutsche Literatur des Barock : eine Einführung; 1997 - Bibliogr. erneuerte Ausg. - 464 Sprache: Deutsch Buch

Tenkhoff, Hubert: Barocke Weltmetaphorik am Beispiel von A. Gryphius und H. J. Ch. von Grimmelshausen : literarhistorische, linguistische und didaktische Studien zum Literaturunterricht in der gymnasialen Oberstufe; 1998 - 306 S. Sprache: Deutsch Hochschulschrift; Themen: Gryphius, Andreas ; Welt ; Metapher ; Grimmelshausen, Hans Jakob Christoffel von ; Deutsch ; Literatur ; Welt ; Geschichte 1630-1670 ; Barock ; Deutschunterricht ; Gymnasium ; Sekundarstufe 2 ; Weltbild ; Christentum ; Konstruktive Didaktik

Trappen, Stefan: Grimmelshausen und die menippeische Satire : eine Studie zu den historischen Voraussetzungen der Prosasatire im Barock; 1994 - XI, 387 S. Hochschulschrift; Themen: Grimmelshausen, Hans Jakob Christoffel von ; Satire ; Menippea ; Rezeption ; Geschichte <1500-1700> ; Barock ; Literatur ; Deutsch

Trunz, E.: Weltbild und Dichtung im deutschen Barock; 1992

Wehrli, M.: Humanismus und Barock; 1993

Zand, Gertraude ... (Hrsg.): Tschechisches Barock : Sprache, Literatur, Kultur; 1999 - 312 S. Sprache: Deutsch, Tschechisch Buch
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(© 02.05.2004 Autor und Redaktion Gerd Gross) (letzte Änderung 31.01.2008)
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